{"id":1471,"date":"2023-09-16T14:11:29","date_gmt":"2023-09-16T12:11:29","guid":{"rendered":"http:\/\/chinaschach.de\/blog\/?p=1471"},"modified":"2023-11-28T13:36:36","modified_gmt":"2023-11-28T12:36:36","slug":"jubilaeum-in-steinwiesen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/chinaschach.de\/blog\/2023\/09\/16\/jubilaeum-in-steinwiesen\/","title":{"rendered":"Jubil\u00e4um in Steinwiesen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der \u201eGoldene Anker\u201c wird wieder zum Mekka des Chinesischen Schach \u2013 zum 10. Mal finden hier Turniere statt<\/strong>. Als Besonderheit steht hier nun ein Zeitungsartikel vom &#8222;Fr\u00e4nkischer Tag&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Elite der deutschen \u201eXiangqi\u201c, des \u201echinesischen Schach\u201c hat sich wieder in Steinwiesen eingefunden und tr\u00e4gt im Gasthof \u201eGoldener Anker\u201c ihre Spiele aus. Bereits seit 2014 kommen sie aus allen Himmelsrichtungen und auch aus verschiedenen L\u00e4ndern hierher in den Frankenwald, um sich in der gro\u00dfen Kunst des \u201eXiangqi\u201c zu messen. In diesem Jahr sind sie bereits zum zweiten Mal angereist. Es wurde vom 29. Juni bis 3. Juli die Deutsche Meisterschaft ausgespielt, wobei Karsten Hoffarth den Titel erringen konnte. Nun beginnt die neue Saison 2023\/2024 mit dem ersten Turnier hier im Goldenen Anker. Und dieser Spieltag ist ein fester Bestandteil der Saison, gerade auf die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Jedes Mal sind 10 bis 15 Personen dabei, nat\u00fcrlich die Elite des Chinesischen Schachs hier in Europa. Der Deutsche Meister Karsten Hoffarth ist ebenfalls wieder vor Ort.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in diesem Jahr ist das Turnier international besetzt, aus Kanada ist Oliver Tessier angereist und holte sich mit 5.0 Punkten gleich den ersten Platz hinter dem amtierenden Deutschen Meister Karsten Hoffarth mit 4,5 Punkten. Dritter wurde Jeremy Stertzer aus Frankreich mit 4.0 Punkten. Jeremy Stertzer ist der beste nichtasiatische Meister in Europa. Der Lokalmatador Guido Freyer wurde mit 2,5 Punkten Siebter. Au\u00dfer Konkurrenz wurden auch Spiele im Koreanischen Schach (Janggi) ausgetragen, eine nationale Schachvariante Koreas.<\/p>\n\n\n\n<p>Angefangen hat alles 2014, als der Lokalmatador Guido Freyer aus Steinwiesen die Spiele und Turniere nach Steinwiesen geholt hat. Er selbst ist vor 30 Jahren mit der Schachvariante in Ber\u00fchrung gekommen und sie hat ihn nicht losgelassen. Und nachdem er als ein \u201eNo-Name\u201c 2012 als Au\u00dfenseiter ein gro\u00dfes Turnier gewonnen hatte, war er mit dabei. International vertrat er sozusagen seine Heimat bereits in China bei der Weltmeisterschaft, war in Vancouver (Kanada), in Manila und M\u00fcnchen dabei. Bei einer Deutschen Meisterschaft konnte er bereits einmal den dritten Platz erringen. Als man nun geeignete Turnierorte in Deutschland suchte, holte er das Spiel 2014 nach Steinwiesen. Namhafte und bekannte Spieler, die nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, Kanada und nat\u00fcrlich \u201eaus dem Emsland\u201c anreisen, finden hier im Gasthof Goldener Anker sozusagen alles an einem Platz, hier schl\u00e4ft man, isst man und spielt. Das ist bei anderen Turnieren nicht selbstverst\u00e4ndlich, oftmals liegen weite Wege dazwischen. Hier aber f\u00fchlen sich die Teilnehmer wohl. Deshalb gilt auch der Dank aller Angereisten Uli Kolb und seinem Team f\u00fcr das wirklich \u201eSuperverh\u00e4ltnis\u201c. Nat\u00fcrlich gibt es auch ein Programm neben dem Chinaschach, man wandert und schaut sich auch ein wenig um. Doch dann geht es wieder ans Spielen. Wobei, Schach und besonders chinesisches Schach ist ja nicht nur ein \u201eSpiel\u201c, es ist Strategie, Vorausschau und K\u00f6nnen. In den westlichen Kulturen ist das \u201enormale\u201c Schach gang und g\u00e4be, in China ist es das \u201eXiangqi\u201c. Beide Spiele haben sich zwar aus denselben Wurzeln entwickelt, aber Chinaschach ist noch viel umfangreicher und komplexer. Das Ziel des chinesischen Spiels ist, genau wie beim westlichen Schach das Mattsetzen des gegnerischen Monarchen und wird eigentlich mit den gleichen Methoden der Strategie und Taktik angestrebt. Aber es gibt doch erhebliche Unterschiede, so werden z.B. die Steine auf die Schnittpunkte zwischen den Feldern gesetzt, es gibt einen Fluss und einen Palast, \u201ereine\u201c Verteidigungsfiguren und Kanonen. Auch die Angriffsstellung z.B. ist offener und es geht oft schnell zur Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Organisiert werden die Vereine, Spielgemeinschaften und Einzelspiele unter dem Dach des \u201eDXB\u201c, des Deutschen Xiangqi Bundes. Ziel des Bundes ist die Pflege, F\u00f6rderung und Verbreitung der Sportart durch Veranstaltung von nationalen und internationalen Turnieren. Vorstand des DXB ist Dr. Michael N\u00e4gler, ihm zur Seite stehen als zweiter und dritter Vorsitzender Uwe Frischmuth und Bastian Gollmar. Nat\u00fcrlich sind die Spieler auch international dabei, so z. B. Joep Nabuurs, Bastian Gollmar, Michael N\u00e4gler und Karsten Hoffarth.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u201eGoldene Anker\u201c wird wieder zum Mekka des Chinesischen Schach \u2013 zum 10. Mal finden hier Turniere statt. Als Besonderheit steht hier nun ein Zeitungsartikel vom &#8222;Fr\u00e4nkischer Tag&#8220;. 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