Xiangqi-Buch von Joachim Schmidt-Brauns im Beyer Verlag

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  • #464 Antwort

    Joachim Schmidt-Brauns

    Liebe Xiangqi-Freunde,

    meinen zweijährigen Chinaaufenthalt habe ich auch dazu genutzt, ein Xiangqi-Lehrbuch zu schreiben:

    https://www.schachversand-ullrich.de/literatur/lehrbuecher/-fuer-anfaenger/-in-deutscher-sprache/3422/schmidt-brauns-xiangqi-einfuehrung-in-die-regeln-und-die-taktik-des-chinesischen-schachspiels?c=203#

    Anliegen des Buches ist es, einen Zugang zum Xiangqi nach westlicher Denkweise zu liefern,
    Das Buch führt zunächst in die Regeln des Spiels ein, erläutert dann wesentliche taktische Motive, bringt anschließend einige Beispiele für chinesisches Problemschach sowie zwei kommentierte Partien. Im Anschluss an diesen theoretischen Teil kann der Leser sich selber testen: Das Buch enthält über 100 Taktikaufgaben mit Lösungen.

    Joachim Schmidt-Brauns

    #493 Antwort

    André Bigalke

    Lieber Joachim, liebe Xiangqi-Freunde,

    habe das Buch heute erhalten.

    Es ist in seinem Aufbau genau das fehlende Material für West-Lernende, gerade der systematische Taktik-Teil.

    Sehr gefreut habe ich mich auch über die sinnvollere Notation, mit den chinesischen Vorbildern werden wir Xiangqi nie popularisieren.

    Danke für die tolle Arbeit.

    Grüße
    André aus Hamburg

    #661 Antwort

    Tim

    Zitat aus der Rezension von… , ja dieser Experte bleibt besser verschwiegen:

    Schaut man allein auf den Soldaten, tun sich Unterschiede auf. Wenn etwas ein Spieler seinen Soldaten über den Fluss in der Mitte des Xiangqi-Brettes auf der gegnerischen Seite positioniert, kann er diesen nicht in einen anderen Stein, wie es im Schach mit dem Bauern möglich ist, umwandeln. Ein Bauer kann eine Dame werden, ein Soldat bleibt immer Soldat. Der Grund: Im konfuzianisch geprägten China war der gesellschaftliche Aufstieg eines einfachen Soldat nicht möglich.

    Fazit: Trotz aller Ähnlichkeiten zum Schach – das Xiangqi-Brett hat 8 x 8 Felder und auch die Zahl der Spielsteine liegt auf jeder Seite bei 16 – darf man sich nicht zu dem Gedanken verleiten lassen, das Spiel sei einfach zu erlernen. Joachim Schmidt-Brauns führt zwar behutsam in die Taktik und die taktischen Einsätze ein, Geduld ist aber allemal nötig.

    Da weiß jemand genau über Konfuzius und die 8×8 Felder des Xiangqi Bescheid.
    Da ist wirklich geduld nötig…

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